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JEA! erzielt stärkstes Ergebnis seit Programmstart: 95 Prozent schaffen den Ersten Schulabschluss

vor 9 Stunden
2 Min. Lesezeit

Vor zwei Jahren starteten 60 Jugendliche in den JEA!-Jahrgang 2024–2026. 56 von ihnen nahmen regelmäßig bis zum Ende des zweijährigen Programms teil – eine Teilnahmequote von 93 Prozent. Von diesen 56 Jugendlichen bestanden 53 den Ersten Schulabschluss. Das entspricht einer Abschlussquote von 95 Prozent.

Besonders stark ist das Ergebnis an den Hamburger Standorten Horn und Wilhelmsburg: Dort erreichten 100 Prozent der regelmäßig teilnehmenden Jugendlichen ihren ESA.

Damit erreicht JEA! die höchste ESA-Abschlussquote seit Programmstart.

Wenn Jugendliche wieder an sich selbst glauben

"Ich hätte nie gedacht, dass ich meinen ESA schaffe.“

Dieser Satz einer JEA!-Teilnehmerin zeigt, was hinter der Zahl von 53 erfolgreichen Abschlüssen steckt: Jugendliche, die zu Beginn kaum an ihren schulischen Erfolg glaubten, haben ihren ESA geschafft.

JEA! richtet sich an Jugendliche, die an ihren Schulen als besonders abschlussgefährdet gelten. Viele starten mit erheblichen Lernlücken, negativen Schulerfahrungen oder wenig Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

JEA! setzt genau hier an

Über zwei Schuljahre werden die Jugendlichen von ehrenamtlichen Studierenden individuell begleitet. Fachcoaching in Deutsch, Mathematik und Englisch wird dabei mit Angeboten verbunden, die über klassische Nachhilfe hinausgehen. Ziel ist es, fachliche Lücken zu schließen, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit zu stärken und gemeinsam Perspektiven für die Zeit nach der Schule zu entwickeln.

Ein Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg brachte diese Erfahrung beim JEA! Day auf den Punkt: "Wir sind wie Rohdiamanten. Wir müssen nur geschliffen werden.“

Lernen ist mehr als Nachhilfe

Der Jahrgang 2024–2026 war der erste, in dem das weiterentwickelte JEA!-Konzept vollständig umgesetzt wurde. Es verbindet schulische Förderung mit Persönlichkeitsentwicklung, mentaler Gesundheit, digitaler Bildung und Berufsorientierung.

Das Programm gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Phasen:

Phase I – Grundlagen schaffen

Fachcoaching, Schließen von Wissenslücken und Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung.

Phase II – Stark für den Alltag Workshops zu mentaler Gesundheit, Medienbildung, Finanzen und Berufsorientierung.

Phase III – Vorbereitung auf die nächsten Herausforderungen Vertiefungsmodule wie „Praktikumssurvival“ und „ESA-Survival“.

Phase IV – Endspurt zum Abschluss Intensives Fachcoaching, Prüfungsvorbereitung und Prüfungssimulationen.

JEA! begleitet Jugendliche damit nicht nur auf dem Weg zum Schulabschluss, sondern stärkt sie auch dabei, ihre eigenen Fähigkeiten zu erkennen und ihre nächsten Schritte selbstbewusst zu gehen.

JEA! wächst weiter

Der Erfolg zeigt: JEA! wirkt – und das Programm wächst weiter. JEA! arbeitet inzwischen mit fünf Schulen und 75 Jugendlichen. Für den kommenden Durchgang ist eine sechste Kooperationsschule geplant. Künftig sollen bis zu 90 Jugendliche pro Jahr neu in das zweijährige Programm aufgenommen werden. Über die laufenden Jahrgänge hinweg werden dann insgesamt 165 Jugendliche begleitet.

 

JEA! auf einen Blick

  • 60 Jugendliche aufgenommen

  • 56 Jugendliche regelmäßig bis zum Programmende begleitet

  • 53 ESA-Abschlüsse erreicht

  • 95 % ESA-Abschlussquote unter den regelmäßig Teilnehmenden

  • 93 % Teilnahmequote

  • 100 % ESA-Erfolg an den Standorten Horn und Wilhelmsburg

  • 46 Jugendliche mit eESA-Prognose

  • 7 Jugendliche mit MSA-Prognose

  • 4,1 von 5 durchschnittliche Bewertung der Workshops

  • 65 % der befragten Jugendlichen kommen nach eigener Einschätzung durch JEA! leichter im Unterricht mit

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